Ausflugziele

Obermain Therme Bad Staffelstein

Bayerns wärmste & stärkste Thermalsole

Die Obermain Therme vereint die schönsten Wellness-Träume zu einem urgesunden Verwöhn-Erlebnis. Im weitläufigen ThermenMeer mit seinen 16 (!) angenehm temperierten Innen- und Außenbecken genießen Sie die wohlige Wärme des Meerwassers mit einem Solegehalt, der es in sich hat. Ein wahres Juwel ist auch das vom Deutschen Saunabund mit fünf Sternen ausgezeichnete Premium-SaunaLand. Unterschiedliche Themensaunen verzaubern mit Wohlfühl-Erlebnissen und außergewöhnlichen Aufgüssen. Das ist gesundes Genießen in seiner schönsten Form.

Staffelberg

Staffelberg

Der markante, weithin sichtbare Staffelberg erhebt sich über der Stadt Bad Staffelstein. Der Staffelberg ist mit seinen 539 Metern über dem Meeresspiegel eines der beliebtesten Ausflugsziele der Region. Seine Besonderheit verdankt der Berg seinem Hochplateau.

Schon zur jüngeren Steinzeit, zur frühen Bronzezeit, zur Urnenfelder- und zur späteren Hallstattzeit, also vom 4. bis zum 1. Jahrtausend v. Chr. war er immer wieder besiedelt.

Viele Wege führen auf den Staffelberg. Die Standardroute beginnt am Bad Staffelsteiner Friedhof und führt über Feldwege und eine lange Hohlgasse auf den Staffelberg.
Die Aussicht ins Tal ist hervorragend und Bad Staffelstein mit seiner Kuranlage ist deutlich auszumachen. Schon Victor von Scheffel rühmte einst in seinem Frankenlied die herrliche Aussicht ins Maintal „von Bamberg bis zum Grabfeldgau“. An klaren Tagen sind auch der Rennsteig, die Veste Coburg und der Frankenwald zu sehen.

Vierzehnheiligen

Vierzehnheiligen
Die prächtige Basilika der 14 Heiligen befindet sich sieben Kilometer entfernt von Bad Staffelstein – ein barockes Meisterwerk mit Weltruhm:

Die 14 heiligen Nothelfer sind drei Bischöfe, drei Ritter, drei Jünglinge, drei Jungfrauen, ein Abt und Christopherus mit dem Jesuskind. Der Überlieferung nach sollen sie 1446 dem Hirtenjungen Hermann Leicht auf dem Grund des einstigen Gutes Frankenthal erschienen sein. An diesem Ort befindet sich nun mit der prächtigen Barockkirche Vierzehnheiligen die bekannteste Wallfahrtskirche Frankens. Sowohl die Kirche, als auch die Propstei wurden im Bauernkrieg 1525 Opfer der zornigen Bauern.

1543 weihte man eine neue Kirche, so dass die Wallfahrt weitergeführt werden konnte. Bischof Friedrich Karl von Schönborn ließ zwischen 1743 bis 1772 die heutige prächtige Basilika errichten. Zusammen mit dem Kloster Langheim wurde Vierzehnheiligen 1803 durch die Bayern säkularisiert, die Wallfahrt wurde sogar anfänglich verboten. Später wurde die Wallfahrt zunächst von den Dominikanern betreut, seit 1839 schließlich von den Franziskanern. 1897 wurde die Basilika von Papst Leo XIII. in den Rang einer „Basilika Minor“ – einer päpstlichen Basilika – erhoben.

Kloster Banz

Kloster Banz

Die ehemalige Benediktinerabtei Kloster Banz liegt weithin sichtbar auf dem Banzberg hoch oberhalb des Maintals in Oberfranken. Ursprünglich stand an dieser Stelle die als Bastion gegen die Ungarn errichtete Burg Banz der Markgrafen von Schweinfurt. Der Legende nach stiftete Gräfin Alberada die stark befestigte Burg 1069 zur Gründung eines Benediktinerklosters, nachdem ihr Mann, Markgraf Hermann von Vohburg, bei einem von der Kirche verbotenen Turnier zu Würzburg ums Leben gekommen war. Nach dem Tod der Stifterin verfiel Kloster Banz. Die Abtei schien vor dem Ende zu stehen, bis Bischof Otto I. von Bamberg die Erneuerung des Klosters und seine Wiederbesetzung mit Mönchen aus Kloster Hirsau initiierte. Kloster Banz erlebte einen Aufschwung.

Bamberg – Weltkulturerbe

Bamberg Rathaus

Nur etwa eine Viertelstunde von Bad Staffelstein entfernt liegt mit der Bistumsstadt Bamberg einer der größten touristischen Anziehungspunkte Bayerns. Die Stadt kann auf eine lange und bewegte Geschichte zurückblicken. Sie ist eine über 1.000 Jahre alte Kaiser- und Bischofsstadt. Die Altstadt wurde während der Kriege kaum beschädigt. 1993 wurde sie zum UNESCO-Weltkulturerbe ernannt – als dritter Preisträger in Bayern und zwölfter in Deutschland. In Bamberg gibt es mehr als 2.000 Einzeldenkmäler zu bestaunen. 

Der historische Stadtkern umringt den viertürmigen, spätromanisch-frühgotischen Kaiserdom. Besonders sehenswert sind das Alte Rathaus an der Regnitz sowie die Fischersiedlung „Klein Venedig“. Dort sind großartige Bauwerke, aber auch über mehrere Jahrhunderte entstandene fränkische Siedlungskultur zu sehen. Seine Bedeutung hat Bamberg seinem Gründer, Kaiser Heinrich II., zu verdanken. Dieser machte Bamberg im Jahr 1024 zum Zentrum seines Herrschaftsbereiches. Die Stadt wird auch als „Fränkisches Rom“ bezeichnet, da sie auf sieben Hügeln erbaut ist. Zur Barockzeit erlebte sie eine erneute Blüte, da die Bamberger Fürstbischöfe dafür sorgten, dass die größten Baumeister des Barocks in die Stadt kamen, um dort Bauwerke zu errichten. Die kulturelle Vielfalt der Stadt zeigt sich in den 16 Museen, die teils von europäischem Rang sind. Doch Bamberg selbst ist kein Museum, sondern eine sehr lebendige Stadt, die viele Möglichkeiten und ein besonderes Flair bietet. Auch die 12.000 Studenten sorgen für viel Leben in der Stadt.

Coburg

Veste Coburg

Blickfang der Stadt ist die Veste Coburg, die 167 Meter über der Stadt thront. Die Ursprünge der Veste reichen bis ins 11. Jahrhundert zurück. Zwischen April und Oktober 1530 befand sich mit Martin Luther der bekannteste Besucher dort, als er auf Nachricht vom Reichstag zu Augsburg wartete. 

Coburg bildete damals den südlichsten Teil des protestantischen Sachsens. Da Kaiser Karl V. über Luther aufgrund seiner „widerspenstigen“ Ansichten die Reichsacht verhängt hatte, wartete der Reformator in Coburg auf Neuigkeiten von seinem Vertrauten Melanchthon, der beim Reichstag die „Augsburger Konfession“ vorbrachte. Coburg kam erst im vergangenen Jahrhundert zu Bayern und ist noch heute, anders als das vorwiegend katholische Obermaingebiet, protestantisch. Das Herzogtum Sachsen-Coburg-Gotha hat sehr illustre Verwandtschaftsbeziehungen. Durch diverse Hochzeiten ist das Coburger Herzogshaus zum Teil sehr eng mit den Königshäusern von Schweden, Großbritannien, Norwegen, Spanien und Belgien verwandt. So besichtigten schon Prinz Charles, Königin Silvia und König Carl Gustav sowie Kronprinzessin Viktoria von Schweden die sehenswerte Coburger Altstadt.

Fränkische Schweiz

Gemeinde Pottenstein

In der Fränkischen Schweiz gibt es entlang der Wiesent viele Höhlen, Burgen und Ruinen zu bewundern. Die Landschaft ist bergig und durch schroffe Felsformationen geprägt. Viele schöne Wanderungen und auch die Einkehr in einer der urigen Gaststätten, oft samt eigenener Brauerei, lohnen einen Abstecher.

Bad Staffelstein